Mittlerweile haben über 400 Menschen unsere Petition für „ein Kavalier Dallwigk in Bürgerhand“ unterzeichnet und es werden täglich mehr. Dr. Christian Lösel hat zwar angekündigt ein niedrigschwelliges Angebot und Zugänglichkeit für Bürger zu garantieren, hat aber die Bürger nach wie vor von der Ausgestaltung des Konzeptes ausgeschlossen.

Ein breites Bündnis kann nicht verordnet werden

Ein breites Bündnis muss man sich erarbeiten, indem man den Leuten ein ehrliches Angebot zur Mitgestaltung unterbreitet. Herr Dr. Lösel betonte in der Stadtratssitzung, am 23. Februar 2016 viele Interessengruppen in den Prozess einzubinden, hat jedoch bisher kein offenes Format für Bürger bereitgestellt und nur jene Gruppen beteiligt, die ihm selbst lieb sind.

Wo wurde die Zielgruppe eingebunden?

Das Gründerzentrum soll laut Aussagen der Stadt für die “jungen Kreativen” gebaut werden. Bisher wurde, unserem Kenntnisstand nach, diese Gruppe allerdings nicht in den Prozess miteinbezogen.
Wie genau soll das funktionieren? Ein Gestaltungsprozess ohne die Beteiligung der anvisierten Nutzergruppe läuft meist auf ein untaugliches und steriles Konzept hinaus, das sich fernab der Lebensrealität, sowohl von Gründer_innen als auch Bürger_innen bewegt.

Gründerzentrum it is!

Herr Dr. Lösel hatte absolut Recht als er behauptet hat, das Gründerzentrum sei eine einmalige Gelegenheit für unsere Stadt und wir möchten ihm herzlich für seinen Vorstoß danken! Aber genauso hat Veronika Peters den Nagel auf den Kopf getroffen, als sie beklagte, dass ein durchgehendes Leitbild fehle.

Ein Leitbild, das alle hinter dem Projekt eint!?

Wir plädieren dafür das Leitbild eines digitalen Bürger(gründungs)zentrums zu verfolgen und mit einem bürgernahen Prozess den Grundstein für das digitale Ingolstadt von morgen zu legen.
Bürgernah, vielfälig und innovativ! Das “wie” entscheidet!

 

Unser Angebot

Wir können uns vorstellen, dass es hohe bürokratische Hürden gibt, welche die Stadt davon abhalten eine digitale Infrastruktur für Bürgerbeteiligung zur Verfügung zu stellen. Deshalb haben wir einen Verein gegründet, der sich dem Thema annimmt. Auf unserer Website haben wir ein Ideenboard eingerichtet das jedem Bürger die Möglichkeit gibt, eigene Vorstellungen zum Kavalier Dallwigk kundzutun und die eingereichten Ideen und zu diskutieren.

-> zum Ideenboard

Die dort gesammelten Ideen werden wir der Stadt gerne als Anregung für den weiteren Prozess übergeben und freuen uns, wenn sie diesen Input annehmen.

Erneuerung der Gesellschaft

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Denn wie sagte Kant sinngemäß, als er seine Ideale zur Erziehung darlegte: Für die notwendige Erneuerung der Gesellschaft ist es für die „Alten“ unabdinglich, den „Jungen” den Raum zu geben, auch etwas von ihnen Unerwartetes zu tun.

In diesem Sinne hoffen wir, dass unser Oberbürgermeister die Größe hat dies zuzulassen, seinen Bürgern vertraut und den Menschen dieser Stadt ermöglicht diesen einmaligen Ort gemeinsam zu gestalten und zu nutzen! An engagierten, kreativen Leuten mangelt es dieser Stadt jedenfalls nicht, soviel ist gewiss! Es geht nur darum, dieses Potential anzuerkennen und richtig zu nutzen. Dafür braucht es ein Angebot auf Augenhöhe, sonst funktioniert das nicht!

[toggle title=”PS:Wie Bürgerbetiligung nicht funktioniert!” state=”close” ]Bürgerbeteiligung die auf einem Workshop zwischen 10 und 12 stattfindet und deren Ergebnisse auf der hintersten Seite der Homepage der Stadt in ellenlangen PDFs vergraben werden, ist eine Farce und kann im digitalen Zeitalter nicht wirklich ernst gemeint sein…[/toggle]

[toggle title=”Wie Politik nicht funktioniert!” state=”close” ]Klar, man kann seitens “der Macht” Einwürfe kleinerer Gruppierungen wegignorieren und schlimmsten Falle noch deren Ideen als die eigenen verkaufen. Was man dadurch jedoch erreicht, ist ein Gefühl der Ohnmacht, Wut und Hass. Man verprellt sich engagierte Leute, die entweder resignieren und zu Nichtwählern mutieren oder stärkt den radikalen Rand der  Politik. Denn dieser Politikstil gibt den Radikalen Recht in ihrer Behauptung, Politik sei eine Farce und ein abgehobenes Elitenthema. Aus Großer Macht folgt große Verantwortung und wir hoffen schwer, dass entsprechende Personen sich dessen bewusst sind!  [/toggle]