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DIALEKTig – Mundartfestival

December 8, 2017 @ 19:00 - 23:59

„Fortsetzung erwünscht“ resümierte der Donaukurier im letzten Jahr zur Erstauflage des DIALEKTig-Festivals. Geflissentlich wird diesem Wunsch am 08. Dezember 2018 stattgegeben: Die zweite Auflage des eintägigen und bisher einzigen Mundartfestivals in Ingolstadt bietet erneut einen bunten Querschnitt von Pop, Ska über Indie-Rock, Punk und Rock´n´Roll bis hin zur „folklorefreien“ Volksmusik. Roter Faden bleibt der alpenländische Dialekt. Musikprojekte, die so bissig, kritisch, vielsagend und frisch daherkommen, dass es eine Freude ist, garantieren für Stimmung abseits von kuscheliger Heimat-Atmosphäre.

In der zweiten Runde sind folgende Gruppen am Start:

100 % Weinviertler Dialekt, eine rasante Mischung aus Ska und Polka mit Posaunen, Trompeten, Bass und Gitarrenriffs, die in den Füßen jucken: Das sind SKOLKA. Seit einigen Jahren sorgen sie für gehörigen Wirbel in der österreichischen und mittlerweile auch bayrischen Musikszene. Es ist Musik, die ungeniert Mundart und regionalen Dialekt als Sprache nicht nur zulässt, sondern geradezu forciert!

Der Nino aus Wien: Ein Jahr nach der Verleihung des Austrian Music Awards “Amadeus” stürmte er 2017 mit dem Lied “Praterlied” nicht nur die Spitze der FM4-Charts, sondern eroberte mit dem kleinen Einblick in sein Leben auch die Herzen mehrerer Generationen des ganzen Landes. Im selben Jahr kam auch das neueste Album heraus sowie der Sommerhit “Coco Bello”.

Das Duo Attwenger, bestehend aus Markus Binder und Hans-Peter Falkner, singt im oberösterreichischen Dialekt über Themen, die jeder kennt. 25 Jahre nach ihrem ersten Konzert im April 1990, dem in der Zwischenzeit 750 Auftritte in 20 Ländern gefolgt sind, erschien 2015 mit Spot das 8. Studioalbum. Es ist ein minimalistischer Mix aus traditionellem Material und afroamerikanischen Einflüssen, diesmal wieder unter verstärktem Einsatz elektronischer Sounds.

Dreiviertelblut erobert im zweiten Album Finsterlieder das zurück, was unserer Gesellschaft verloren gegangen ist, nämlich der Mut, den Tod anzunehmen, ihn willkommen zu heißen. Wo man sonst lieber wegschaut, gucken Sebastian Horn, Sänger der Bananafishbones, und Gerd Baumann mit schonungslosen Texten und stimmungsvoller Musik ganz genau hin: In die klaffenden Wunden des Gekreuzigten, in die Gedanken eines Schafe-zählenden Schlaganfallpatienten und in die einer Leiche unter der Erde.

Der VVK startet in Kürze.

Details

Date:
December 8, 2017
Time:
19:00 - 23:59

Venue

neun – Kulturzentrum Ingolstadt
Elisabethstrasse 9a
Ingolstadt, 85051 Germany